Donnerstag, 26. Januar 2023

Autorenporträts im Bundesamt für magische Wesen
Einer der Schwerpunkte im Bundesamt für magische Wesen bildet das große Angebot an Fantasyliteratur, Sch- und Fachbüchern sowie LGB-Bücher und dazu gehören natürlich auch die Autorenporträts zu den jeweiligen Büchern aus den verschiedenen Genres der Fantasy.

Autorenporträts sind von Bedeutung für die Auffindbarkeit der Bücher eines Autors und dementsprechend kommt dem Inhalt auch eine große Bedeutung zu. Suchmaschinen wie google greifen auf diese Daten zu.

Beim Upload der Buchdaten, die wir aus dem VLB beziehen, setzen wir auch automatisch Links, die dazu führen, dass unter dem Porträt der Autoren auch deren erschienene bzw. lieferbare Bücher auftauchen. Manche Verlage haben schon direkt bei der Anmeldung der Bücher auch Angaben zu den Autoren, Illustratoren oder Übersetzern angegeben; soweit möglich, nutzen wir diese Daten und übernehmen sie in die Autorenporträts im Onlinebuchshop.

Der erste Teil des Autorenporträts

Als fiktive obere Bundesbehörde mit der Zuständigkeit für magische Wesen haben wir rund 55.000 Porträts von Schriftstellern und Schriftstellerinnen angelegt und diese zunächst mit einem Dummytext versehen, der den Namen des Autors, eines seiner Bücher sowie den Verlag erwähnt, bei dem das Buch erscheint und zu welchem literarischen Genre das Buch gehört.

Dieser Teil eines Autorenporträts findet sich in allen Buchshops, die zu uns gehören, darunter das Honighäuschen, der Weihnachtsmarkt Bonn, das Portal Gay Book Fair, der Krimibuchshop Schöner Morden und weitere Onlineshops

Nach und nach ergänzen/korrigieren wir diesen Teil der Autorenporträts mit den uns zur Verfügung stehenden Daten nach Recherche oder wenn uns der jeweilige Autor seine Angaben zuschickt.

Das Bundesamt für magische Wesen über xy

Ein weiterer Teil im Autorenporträt umfasst eine Stellungnahme des BAfmW zu den Publikationen und der Vita des Autors; diese ist natürlich immer aus Sicht des Amtes und mit Rücksicht auf die grundsätzlich harmlosen, gut integrierten und nachbarschaftsaffinen Vampire, Dämonen, Elfen, Drachen bzw. deren Nachwuchs gehalten und karikiert gelegentlich Aspekte des Jugendschutzes.

Religiöse Literatur und Autoren, die aus Sicht der grundsätzlich harmlosen, gut integrierten und nachbarschaftsaffinen Werwölfe, Vampire, Dämonen, Elfen und Drachen sowie sonstiger mythische Wesen die andere, die „böse Seite“ repräsentieren und deren Schriften natürlich von vornherein auch als die die magische Jugend gefährdende Schriften eingestuft werden, vor der es den magischen Nachwuchs zu schützen gilt, kommen da natürlich nicht ganz so gut weg. Und durchschnittlich einmal pro Woche erreicht uns dann auch eine „Beschwerde“ religiös imprägnierter Autoren oder Theologen und Wissenschaftler, die es gar nicht witzig finden, dass ihr so bedeutendes Buch, zu dem Gott, Jahwe, Allah inspiriert haben, in einem Atemzug mit Harry Potter, Twilight oder Herr der Ringe genannt werden.

Tja, da müssen die Religiösen durch.

Wer uns als Autor oder Autorin Daten zur Verfügung stellen möchte, um sein oder ihr Porträt zu ergänzen, kann uns diese Daten gern zusenden. Zu einem guten Autorenporträt gehörden ein Foto, ein in der dritten Person geschriebener Text (niemand sucht nach "ich" im Web, sondern nach dem Namen des Autores) sowie Links zu den Socials wie Facebook, Instagram, Twitter, youtube und Wikipedia. Natürlich auch die eigene Webseite.

Was dort nicht hineingehört, ist eine Auflistung bereits veröffentlichter Bücher. Und die sog. "Gendersprache" mit *:_Innen-Gedöns, die auf unseren Seiten nicht verwendet wird - höchstens zu satirischen Zwecken. Außerdem ist bei uns kein Platz für Porträts rechtsextremistischer Autoren aus dem AfD-Umfeld.

Bücher von xy

Im dritten Teil des Autorenporträts erscheinen dann die im Onlinebuchshop verfügbaren Romane, Sach- und Fachbücher der vorgestellten Autoren und Autorinnen.
https://bit.ly/3Ha7HhQ

Sonntag, 15. Januar 2023

Die BAfmW-Facebook-Seite wird abgeschaltet
Facebook zu verlassen, diese Entscheidung fiel zum Schluss nicht wirklich schwer, denn Facebook hat längst die Bedeutung verloren, die es mal hatte.

Schwindende Reichweiten, das Auspressen der Nutzer, um möglichst viel Werbeeinnahmen zu erzielen sowie der Umgang mit Nutzerdaten, das alles trug auch zu unserer Entscheidung bei, Facebook den Rücken zu kehren.

Ausgelöst wurde die Überlegung, die BAfmW-Facebook-Seite abzuschalten, und das auch mit den persönlichen Autoren-Accounts ebenfalls durchzuziehen, bereits im Juli 2021 durch die Ankündigung der renommierten Helmholtz-Gesellschaft, ihre Facebook-Präsenz zu beenden.

Helmholtz-Gesellschaft hat bereits 2021 Facebook verlassen

Die Helmholtz-Gesellschaft hatte das Gebaren Facebooks schon lange beobachtet, mittels eines neuen Newsfeed-Algorithmus selbst den Fans einer Seite aktuelle Beiträge nicht mehr anzuzeigen. Wir beobachten ähnliches; hatten wir früher einige Tausend Aufrufe von verlinkten Beiträgen, so reduzierte sich das zuletzt auf wenige Dutzend.

Facebook schlug uns fleißig das Schalten von Anzeigen vor und eine Zeitlang haben wir das auch ausprobiert – ohne größere Erfolge. Wir hätten Anzeigen schalten müssen, damit selbst unsere eigenen Fans Inhalte angezeigt bekommen.

Hinzu kommt das Zensurgebaren von Facebook, denn unter unseren Buchangeboten befindet sich auch – nicht nur – Literatur für schwule Leser oder an schwuler Literatur interessierten Lesern und Leserinnen. Selbst für völlig harmlose und jugendfreie Teenager-Liebesgeschichten oder Coming-Out-Literatur bekamen wir Abmahnungen oder gar Sperren. Da reichte das Zeigen einer schwulen Kussszene oder eines Covers mit einem oberkörperfreien Model, um zensiert zu werden.

Wo kommen eigentlich die Kunden des BAfmW her?

Zusätzlich beobachteten und analysierten wir das Verhalten unserer Kunden – wir wollten wissen, wo kommen die Käufer unserer Bücher und Fanartikel her - auf welchem Wege gelangt der gemeine Bürger draußen im Lande in das Bundesamt für magische Wesen?

Dabei stellten wir fest, dass uns mehr und mehr interessierte Leser dank ausgiebiger Suchmaschinenoptimierung der Beiträge, Bücher und Fanartikel aus dem Bundesamt für magische Wesen fanden und somit Facebook auch hier massiv an Bedeutung eingebüßt hat.

Es ist natürlich ein Vorteil, den nicht jeder hat – wir haben in unseren verschiedenen Buchshops und Portalen rund 600.000 Buchtitel und damit auch Suchmaschinenfutter zur Verfügung, das wir entsprechend nutzen können. Es sind einige Millionen Links, die in unseren Portalen für Traffic sorgen.

Persönliche Gründe spielen ebenfalls eine Rolle

Privat und als Autor Hagen Ulrich stellte ich fest, dass ich die Inhalte der Gruppen, die mich thematisch interessierten und ich denen ich Mitglied bin, immer seltener angezeigt bekam. Meine Timeline wurde leerer und leerer. Auch News von Freunden und Bekannten, mit denen ich mich früher oft und gern ausgetauscht hatte, wurden immer weniger. Sei es, dass diese sich selber aus Facebook verabschiedet hatten oder immer weniger schrieben, weil sie ebenfalls kaum noch Resonanz bekamen.

Und es spielen auch einige persönliche Gründe eine Rolle, die unseren unmittelbaren Fans (Stichwort Sergej K.) bekannt sind. Ebenso das Klima in den Socials, das Auftreten extremistischer Gruppen, seien es rechtsextreme AfDler, Linksidentitäre oder queerfeministische *:_Innen-Genderschrilletten.

Das Bundesamt für magische Wesen wird auf Facebook noch eine Zeitlang sichtbar sein, solange bis wir alle Beiträge und Fotos von unseren Facebook-Seiten entfernt haben.

Wer uns folgen will, dem steht der gute alte klassische Newsletter zur Verfügung.

 
https://bit.ly/3ZFIK64

Mittwoch, 11. Januar 2023

Die Völklinger Hütte. Das Weltkulturerbe in historischen Fotografien
BONN (BAfmW) - Die Völklinger Hütte, ursprünglich ein reines Stahlwerk, entwickelte sich nach ihrer Übernahme durch Carl Röchling im Jahre 1881 binnen weniger Jahre zum größten Eisenträgerhersteller Deutschlands. Durch unternehmerischen Pioniergeist und den Einsatz zahlreicher technischer Neuerungen stiegen Produktivität und Bedeutung der Hütte in den folgenden Jahrzehnten zusehends. Erst angesichts der weltweiten Stahlkrise mussten 1986 die Hochöfen sowie die Koksanlage der Hütte stillgelegt werden. Andere Teile des Werkes sind jedoch bis heute noch in Betrieb.

Die Initiative Völklinger Hütte setzt sich für den Erhalt der Anlagen ein, die im Jahre 1994 als erstes Industriedenkmal von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden und heute Raum für zahlreiche Ausstellungen und Kulturveranstaltungen bieten.

Dieser Bildband, zusammengestellt von Mitgliedern der Initiative Völklinger Hütte, dokumentiert in über 200 Fotografien die Geschichte der Hütte vom ersten Hochofen bis zum heutigen Kulturzentrum. Die bislang zumeist unveröffentlichten Aufnahmen zeigen nicht nur die technische Entwicklung des Werkes, sondern auch den Arbeitsalltag und die sozialen Einrichtungen für die Beschäftigten. Damit bietet das Buch einen interessanten Einblick in die wechselvolle Geschichte dieses Traditionsunternehmens.

Über "Die Völklinger Hütte"

Das Fachbuch zur Geschichte/Regional- und Ländergeschichte "Die Völklinger Hütte", eine Fachstudie  zur Geschichte der Mitbürger und Mitbürgerinnen (nicht)magischer Provenienz, wurde erarbeitet und verfasst von Initiative Völklinger Hütte E.von. Diese in ihrer Bedeutung für die allgemeine Bildung und Integration der Vampire, Gestaltwandler sowie Studenten der Geschichte, Politik und Geschichtswissenschaften nicht hoch genug einzuschätzende Studie für Leser und Leserinnen aller Altersgruppen erschien am 28.02.2020  bei/im Sutton.

Das Fachbuch "Die Völklinger Hütte" ist im amtseigenen BAfmW Service Point bestellbar. Online bestellte Fachpublikationen wie dieses Buch, dem gemeinen Bürger draußen im Lande als Fachliteratur zu Geschichte und Geschichtswissenschaft geläufig, sind zu den üblichen Öffnungszeiten auch direkt im Bundesamt für magische Wesen in Bonn abholbar und werden auf Wunsch verschickt.

Das Bundesamt für magische Wesen kommt mit dem Hinweis auf das Fachbuch "Die Völklinger Hütte" seinem Bildungsauftrag nach, nicht nur den gemeinen Bürger draußen im Lande über das Leben in vergangenen Zeiten und Epochen aufzuklären, sondern auch Studenten der Geschichte, Politik und Geschichtswissenschaften sowie dem interessierten Laien gute und interessante Fachliteratur nahe zu bringen.

Das Amt weist bei dieser Gelegenheit betroffene Familienangehörige auch auf Therapie- und Aussteigerprogramme für sog. "Religiöse Gefährder" hin, die dafür bekannt sind, das Leben harmloser schwuler Vampire und gut integrierter Werwölfe zur Hölle zu machen. Es gibt Hilfe! Religion ist heilbar!

Bestellen Sie Bücher von Initiative Völklinger Hütte E.von online

Sie sind stets willkommen im Buchladen Bundesamt für magische Wesen in Bonn, der Stauhauptstadt von Nordrhein-Westfalen, um z.B. Ihre bestellten Fachbücher von Initiative Völklinger Hütte E.von und guten Fantasyautoren abzuholen. Auch zu Zeiten von SARS/COV 19 kann man uns besuchen, gern auch zu Lesungen, Buchvorstellungen, Veranstaltungen oder zu einem Gespräch bei einem Becher heißen Met im Winter. Für gute Fachliteratur zur Geschichte und Geschichtswissenschaft sind wir von Amts wegen zuständig.

Nutzen Sie auch die Möglichkeiten des Onlineshoppings. Verzichten Sie auf unnötige Besuche von Corona-Hotspots wie die Innenstädte von Bonn, Köln, Berlin und anderer Metropolen. Und schützen Sie sich, Ihre Kinder und Angehörigen durch das Tragen einer Mund und Nase bedeckenden Alltagsmaske. Der Mund-Nasen-Schutz, den es bei uns im Onlineshop gibt, dient zusätzlich dazu, Nebenjobs für Studierende der Kultur-, Sprach- und Literaturwissenschaften zu finanzieren.
https://bit.ly/3QzvImB

Sonntag, 1. Januar 2023

Osteuropa-Experte: "Regime Change" in Moskau muss deutsches und EU-Ziel sein
Hamburg (AFP) - Deutschland muss nach Ansicht des Osteuropa-Experten Stefan Meister einen politischen Wandel in Russland anstreben. "Tiefer Regime Change in Moskau muss ein Ziel deutscher und europäischer Außen- und Sicherheitspolitik sein", sagte der Politologe von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik dem "Spiegel". Der Bundesregierung warf er vor, nach wie vor keine langfristige Strategie im Umgang mit Russland zu haben.

Keine langfristige Strategie im Umgang mit Russland

"Wie soll der Instrumentenkasten aussehen, welche Mittel müssen in welche Bereiche fließen? Aus dem Auswärtigen Amt und vor allem dem Kanzleramt höre ich da zu wenig", sagte Meister weiter. Für den gesamten postsowjetischen Raum fehle eine kohärente Strategie.

Seit dem Angriff auf die Ukraine habe Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zwar mit dem langjährigen Kurs von "Wandel durch Handel" gebrochen, aber an die Stelle sei ein "System von systematischer Verantwortungslosigkeit" getreten, kritisierte der Politologe. Scholz "versteckt sind hinter Institutionen wie der EU und der Nato". Deutschland drohe so in alte Verhaltensmuster zurückzufallen.

Beharrungskräfte im Beamtenapparat stehen Regime Change im Weg

Mitverantwortlich dafür sieht Meister auch den deutschen Beamtenapparat, der "enorme Beharrungskräfte" aufweise. In allen Ministerien gebe es "eine große Anzahl Beamter und Mitarbeiter, die für gute Beziehungen mit Russland eintreten".

pe/mid

© Agence France-Presse
https://bit.ly/3CdLMo0
Klitschko fordert Deutschland zur Lieferung von Leopard-2-Panzern auf
Berlin (AFP) - Der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew, Vitali Klitschko, hat von Deutschland die Lieferung von Panzern des Typs "Leopard 2" an die Ukraine gefordert. "Es wird entscheidend auf Deutschland ankommen, dass Leopard-2-Panzer endlich geliefert werden. Ohne diese Art von Panzer wird es nur schwer möglich sein, weitere Gebiete in der Ukraine zurückzuerobern", schreibt Klitschko in einem Gastbeitrag in der "Bild am Sonntag".

Der Politiker rechnet demnach auch mit einem neuen Angriff auf Kiew. Russland mobilisiere weitere Kräfte, bis zu 300.000 Soldaten könnten einen erneuten Angriff auf die Ukraine angehen. "Kiew war ein Ziel und Kiew bleibt ein Ziel", schreibt Klitschko.

Das deutsche Raketenabwehrsystem Iris-T hilft

Das Ziel der russischen Armee sei es gewesen, der Ukraine "ein dunkles Weihnachten, ein dunkles Neujahr, eine dunkle Zukunft zu bringen", erklärt Klitschko weiter. "Aber sie haben sich wie immer in diesem Krieg verrechnet! Wir sind stärker, auch dank Deutschland: Das deutsche Raketenabwehrsystem Iris-T hilft wie nichts anderes, dass unsere zivile Infrastruktur nicht vollständig zerstört wird, sondern wir sie immer wieder erneuern konnten."

Russland attackiert seit einigen Wochen verstärkt mit Raketen und Drohnen die ukrainische Energieinfrastruktur. Millionen von Menschen sind deshalb bei winterlichen Temperaturen in der Ukraine ohne Strom und Heizung.

Bundesregierung lehnt Abgabe moderner Panzer vom Typ "Leopard" ab

Trotz der Bitten aus Kiew lehnt die Bundesregierung die Abgabe moderner Panzer vom Typ "Leopard" und "Marder" an die Ukraine bisher ab. Berlin setzt auf indirekte Panzerlieferungen über Nato-Partner.

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) zeigte sich gegenüber der "Bild am Sonntag" offen für weitere Unterstützung für die Ukraine. "Wir müssen alles dafür tun, dass die Durchhaltefähigkeit der Ukraine größer bleibt als die Bösartigkeit, die von Putin ausgeht", sagte Lindner der Zeitung zufolge. "Wir tun bereits unser Möglichstes. Aber man muss jeden Tag prüfen, wo mehr geht."

oer/kas

© Agence France-Presse
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Russland setzt Luftangriffe auf Ukraine im neuen Jahr fort
Kiew (AFP) - Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew auch zu Beginn des neuen Jahres aus der Luft angegriffen. Etwa eine halbe Stunde nach Mitternacht (Ortszeit, 23.30 Uhr MEZ) trafen die russischen Attacken zwei Bezirke der Stadt, wie Bürgermeister Vitali Klitschko am Sonntag im Onlinedienst Telegram erklärte. Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte in seiner Neujahrsansprache an, die Ukrainer würden bis zum Sieg gegen Russland weiterkämpfen.

"Wir kämpfen und werden weiter kämpfen. Um des einen wichtigen Wortes willen: Sieg", sagte Selenskyj. In seiner emotionalen Rede überhäufte er seine Landsleute mit Lob. "Ich will Euch allen sagen: Ukrainer, Ihr seid unglaublich. Seht was wir getan haben und was wir weiter tun!"

"Jeder von uns ist ein Kämpfer", fuhr Selenskyj fort. "Jeder von uns ist die Grundlage der Verteidigung." Die Ukrainer "kämpfen als ein Team - das ganze Land, alle Regionen. Ich bewundere Euch alle. Ich möchte jeder unbesiegbaren Region der Ukraine danken."

Russland greift die Ukraine auch an Silvester massiv an

Den gesamten Silvestertag griff Russland die Ukraine massiv aus der Luft an. Wie AFP-Reporter berichteten, wurde Kiew am Samstagnachmittag von mehreren Detonationen erschüttert, ukrainische Behördenvertreter meldeten Angriffe auf weitere Landesteile. Selenskyj warnte Moskau, einem "terroristischen Staat" werde "nicht verziehen". Diejenigen, die die Angriffe befehligten und ausführten, würden zur Verantwortung gezogen.

Laut Bürgermeister Klitschko wurden bei den Angriffen auf Kiew ein Mann getötet und mindestens 20 weitere verletzt. Eine Detonation riss ein klaffendes Loch in ein Vier-Sterne-Hotel in der ukrainischen Hauptstadt, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die Bürgersteige in der Umgebung waren mit Glassplittern übersät.

Um 00.35 Uhr (Ortszeit, 23.35 Uhr MEZ) vermeldete Klitschko im Onlinedienst Telegram erneute Angriffe: "Explosion in der Hauptstadt gehört. Luftabwehr funktioniert."

Auch mehrere andere Regionen wurden nach Behördenangaben beschossen. Angriffe wurden unter anderem aus der südlichen Region Mykolajiw und aus der Region Chmelnyzkyj im Westen gemeldet. In Mykolajiw wurden nach Behördenangaben sechs Menschen verletzt. Laut Bürgermeister Oleksandr Sjenkjewytsch brach ein Brand aus, mehrere Wohngebäude seien beschädigt worden.

In der Region Chmelnyzkyj wurden laut Gouverneur Serhij Gamalij mindestens sieben Menschen verletzt. Teile der Stadt seien wegen der Angriffe ohne Strom.

20 Marschflugkörper auf Ziele in der Ukraine abgefeuert

Nach Angaben der ukrainischen Armee feuerte Russland 20 Marschflugkörper auf Ziele in der Ukraine ab, zwölf davon seien abgefangen worden. "Der Kriegsverbrecher Putin 'feiert' Silvester, indem er Leute tötet", schrieb der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba auf Twitter.

Der russische Präsident Wladimir Putin hielt nach Angaben des Kreml seine Neujahrsansprache vom Hauptquartier des südlichen russischen Militärdistrikts aus, wo er Soldaten auszeichnete. Darunter war laut russischen Agenturberichten den Kommandeur des Ukraine-Einsatzes, General Sergej Surowikin. Fernsehbilder zeigten Putin mit einem Glas Sekt in der Hand mit Soldaten in Militäruniform.

Russland stehe in dem Konflikt mit der Ukraine "moralisch" und "historisch" auf der richtigen Seite, sagte Putin in seiner Ansprache. Russland kämpfe in der Ukraine dafür, "unser Volk in unseren eigenen historischen Territorien, in den neuen Gebieten der Russischen Föderation zu schützen", fügte er mit Blick auf die von Moskau für annektiert erklärten ukrainischen Regionen hinzu.

Ukrainisch-Russischer Gefangenenaustausch

Das russische Verteidigungsministerium verkündete derweil die Einnahme des Dorfes Doroschnyanka in der südukrainischen Region Saporischschja sowie einen Gefangenenaustausch, bei dem 82 russische Soldaten freigekommen seien. Kiew meldete 140 bei dem Austausch freigekommene ukrainische Soldaten.

Die russische Armee hatte in den vergangenen Monaten eine Reihe von Rückschlägen in der Ukraine einstecken müssen. Als Reaktion verstärkte sie ihre Luftangriffe, insbesondere auf die Energie-Infrastruktur des Nachbarlandes. Dies führt immer wieder zu massiven Stromausfällen.

Von Robbie COREY-BOULET

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Selenskyj: Ukraine wird bis zum Sieg kämpfen
Kiew (AFP) - Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in seiner Neujahrsansprache ein sieghaftes Ende im Kampf gegen Russland angekündigt. "Wir kämpfen und werden weiter kämpfen. Um des einen wichtigen Wortes willen: Sieg", sagte Selenskyj. In seiner emotionalen Rede überhäufte er seine Landsleute mit Lob. "Ich will Euch allen sagen: Ukrainer, Ihr seid unglaublich. Seht was wir getan haben und was wir weiter tun!"

Selenskyj hob die ukrainischen Erfolge bei der Abwehr der russischen Invasion hervor. "Wie unsere Soldaten diese 'zweite Armee der Welt' seit dem ersten Tag zerstört hat. Wie unser Volk ihre Ausrüstung und ihre Infanteriekolonnen gestoppt hat", betonte der ukrainische Präsident.

Weitere Welle russischer Raketenangriffe auf die Ukraine

"Jeder von uns ist ein Kämpfer", fuhr Selenskyj fort. "Jeder von uns ist die Grundlage der Verteidigung." Die Ukrainer "kämpfen als ein Team - das ganze Land, alle Regionen. Ich bewundere Euch alle. Ich möchte jeder unbesiegbaren Region der Ukraine danken."

Wenige Stunden vor Veröffentlichung der Neujahrsansprache musste die Ukraine eine weitere Welle russischer Raketenangriffe aushalten. Etliche Schläge trafen Kiew. Laut Bürgermeister Vitali Klitschko starb eine Person, weitere wurden verletzt.

Weniger als eine Stunde nach dem Jahreswechsel kam es erneut zu einer Explosion in der Hauptstadt. Klitschko erklärte um 00.35 Uhr (Ortszeit, 23.35 Uhr MEZ) im Online-Dienst Telegram: "Explosion in der Hauptstadt gehört. Luftabwehr funktioniert."

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Acht Ringe als Geschenk Putins an GUS-Vertreter lösen Spekulationen aus
Moskau (AFP) - Der russische Präsident Wladimir Putin hat bei einem informellen Treffen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) den Vertretern früherer Sowjetrepubliken acht Ringe geschenkt und damit Spekulationen hinsichtlich etwaiger Parallelen zur Fantasy-Trilogie "Herr der Ringe" ausgelöst. Kommentatoren zogen Parallelen zu J.R.R. Tolkiens Buch, in dem der böse Herrscher Sauron neun Ringe an menschliche Herrscher verschenkt, die dann zu seinen Dienern werden.

Bei dem GUS-Treffen am Dienstag in St. Petersburg überreichte der Kreml den Staatsoberhäuptern von Belarus, Armenien, Aserbaidschan, Tadschikistan, Kirgistan, Turkmenistan, Usbekistan und Kasachstan jeweils einen goldenen Ring mit der Inschrift "Frohes Neues Jahr 2023" und dem GUS-Emblem. Ein neunter Ring ging an Putin selbst. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte allerdings, Putin werde seinen Ring nicht tragen.

Wladimir Putin und seine Orks

Kreml-Kritiker, insbesondere in der Ukraine, verglichen Putin mit Gollum, einer durch einen zusätzlichen Ring Saurons korrumpierten Figur, und den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit der Figur des Frodo, der loszieht, um diesen Ring zu zerstören. Seit der Offensive des Kreml in der Ukraine vergleicht Kiew Russland regelmäßig mit "Mordor", dem Reich Saurons, und russische Soldaten mit "Orks", den Soldaten Saurons.

Die neun Ringe seien offensichtlich ein "Scherz" des Kreml, schrieb die russische Politologin Ekaterina Schulman nun im Onlinekanal Telegram. Ihr zufolge erinnert das GUS-Emblem auf den Ringen an die Form des "Auges von Sauron", das in der Hollywood-Verfilmung des Buches von J.R.R. Tolkien dargestellt wird.

Alexander Lukaschenko trägt Putins Ring

Die Idee einer "Ringgemeinschaft" zwischen den neun Staatsoberhäuptern sei "unter den gegenwärtigen Umständen nicht wirklich unser Thema", sagte hingegen der Journalist Dmitri Drize im russischen Radiosender Kommersant FM. Der einzige GUS-Vertreter, der mit seinem Ring am Finger gesehen wurde, war der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko - einer der wenigen uneingeschränkten Unterstützer Putins bei seiner Offensive in der Ukraine.

bur/kas/ck

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