Sonntag, 23. September 2012
Dienstag, 24. Juli 2012
Abu nuwas, schwuler Dichter am Hofe des Kalifen Harun al-Raschid
al-Hasan ibn Hani’ al-Hakami ad-Dimaschqi (757 – 815), bekannt als
Abu Nuwas, war ein Zeitgenosse des Kalifen Harun ar-Raschids, des
bekanntesten Kalifen aus den Erzählungen aus 1001 Nacht. Er gehörte zu
den nadim, den Gefährten des Kalifen, also zum engeren Umfeld des Hofes
um den präsumtiven Nachfolger al-Hadis und lebte am Hof in Bagdad, dem
damaligen Zentrum der arabisch-islamischen Welt.
Im Westen gilt Harun ar-Raschid als Märchengestalt, tatsächlich war er ein ziemlich brutaler Herrscher, der seinen Bruder und Vorgänger al-Hadi ermorden ließ, um selber auf den Thron zu kommen. Allerdings war das nichts Unübliches in der Geschichte seiner Familie.
Unter dem Kalifat ar-Raschids gelangte die Kultur der islamischen Welt zu einem Höhepunkt und der Hofdichter Abu Nuwas, einer der ersten urbanen Dichter der arabischen Literatur, ist einer ihrer bekanntesten und berühmtesten Repräsentanten. Abu Nuwas verfaßte Gedichte zum Wein, zur Jagd und zur Liebe, letztere vor allem mit schwuler Ausrichtung, denn Abu Nuwas lebte mehr oder weniger offen schwul und hatte einiges übrig für attraktive Männer.
Allerdings mußte er sich dafür auch einiges an sehr derben Scherzen gefallen lassen. Bekannt war er auch für seine sehr spitze und böse Zunge, die ihm viel Ärger einbrachte. Er galt als großes Lästermaul, was mal wieder ein Beleg dafür ist, daß die Tucke an sich mit zunehmenden Alter sehr ätzend werden kann.
Bekanntestes Ziel seiner spitzen Zunge war eine persische Familie, mit der er im Streit lag. Solange der Abbasiden-Kalif und die herrschenden Barmakiden-Wesire ihn protegierten, konnte diese Familie nicht offen gegen ihn vorgehen. Die genauen Umstände seines Todes sind nicht genau bekannt.
In meinem Roman lasse ich Dr. Lamine die Gedichte von Abu Nuwas auf der Oud vortragen, was bei den einen Begeisterung und bei den anderen Abscheu hervorruft – wie schon vor tausend Jahren am Hofe des Kalifen.
Seine Lobgedichte waren häufig der persischen Familie der Barmakiden gewidmet, die die Verwaltung des Reiches leiteten. Eines seiner Gedichte richtet sich an den Prinzen al-Amin gewidmet, Sohn und Erbe des Kalifen Harun Al-Raschids, der später für kurze Zeit Kalif (809 – 813) war.
Im Westen gilt Harun ar-Raschid als Märchengestalt, tatsächlich war er ein ziemlich brutaler Herrscher, der seinen Bruder und Vorgänger al-Hadi ermorden ließ, um selber auf den Thron zu kommen. Allerdings war das nichts Unübliches in der Geschichte seiner Familie.
Unter dem Kalifat ar-Raschids gelangte die Kultur der islamischen Welt zu einem Höhepunkt und der Hofdichter Abu Nuwas, einer der ersten urbanen Dichter der arabischen Literatur, ist einer ihrer bekanntesten und berühmtesten Repräsentanten. Abu Nuwas verfaßte Gedichte zum Wein, zur Jagd und zur Liebe, letztere vor allem mit schwuler Ausrichtung, denn Abu Nuwas lebte mehr oder weniger offen schwul und hatte einiges übrig für attraktive Männer.
Allerdings mußte er sich dafür auch einiges an sehr derben Scherzen gefallen lassen. Bekannt war er auch für seine sehr spitze und böse Zunge, die ihm viel Ärger einbrachte. Er galt als großes Lästermaul, was mal wieder ein Beleg dafür ist, daß die Tucke an sich mit zunehmenden Alter sehr ätzend werden kann.
Bekanntestes Ziel seiner spitzen Zunge war eine persische Familie, mit der er im Streit lag. Solange der Abbasiden-Kalif und die herrschenden Barmakiden-Wesire ihn protegierten, konnte diese Familie nicht offen gegen ihn vorgehen. Die genauen Umstände seines Todes sind nicht genau bekannt.
In meinem Roman lasse ich Dr. Lamine die Gedichte von Abu Nuwas auf der Oud vortragen, was bei den einen Begeisterung und bei den anderen Abscheu hervorruft – wie schon vor tausend Jahren am Hofe des Kalifen.
Seine Lobgedichte waren häufig der persischen Familie der Barmakiden gewidmet, die die Verwaltung des Reiches leiteten. Eines seiner Gedichte richtet sich an den Prinzen al-Amin gewidmet, Sohn und Erbe des Kalifen Harun Al-Raschids, der später für kurze Zeit Kalif (809 – 813) war.
Toi etre le plus beau que j’aie jamais vue !
Par les sens ton semblable ne saurait etre percu,
C’est dire qu’il ne peut exister !
Par la pensée, rien ne peut etre concu
qui rivaliserait avec tes graces infinies !
Fait d’un unique limon,
Tu fus crée sans patron.
Quel confidet peut t’égaler ou te surpasser ?
Supérieur aix hommes et au génies,
O Al-Amin, l’Empire eut été nu,
S’il ne t’avait èchu !
Mittwoch, 23. Mai 2012
Im Herbst erscheint der Roman Hochzeit der Vampire
Was wäre wenn? Immer ein reizvoller Gedanke, sich mal etwas auszumalen, was es nicht gibt. Oder doch? Oder überhaupt? Mein Versuch, sich einnmal als Autor zu probieren, liegt fast fertig vor.
Im Winter 2011 hatte ich das Vergnügen, mit ein paar Freunden ins Kino zu gehen. Mein Stammkino, das Kinopolis in Bad Godesberg, zeigte die Twilight-Reihe der amerikanischen Autorin Stephenie Meyer. Die aseptisch reine Welt jungfräulicher, sich in Erwartung der wahren großen Liebe verzehrender und ewig pubertierender Jugendlicher. Ein Schmachtfetzen sondergleichen. Pst… sagen sie es nicht weiter, ich habe alle Bücher aus der Reihe und sogar die Hörbücher fürs Auto.
Wir Jungs saßen im Kino – ich gebs ja zu – und haben den Film genauso genossen. Auch wenn sich ein Klischee an das andere reihte. Muß wohl so sein, daß der Mensch als solcher auch mal träumen möchte und sich Phantasien hingibt, die mit der Realität nichts zu tun haben. Völlig ok, tu ich auch. Sonst gäbe es das Buch nicht, an dem ich vier Monate geschrieben habe und mit dem ich meinen Partner gequält habe.
Wir saßen unter etwa 350 weiblichen Wesen zwischen 14 bis 30 und ein paar unglücklich dreinschauenden Jungs, die wohl als Buße für irgendwelche Untaten mit in den Film mußten. Jedenfalls saßen die armen Kerle da und mußten sich das Gestöhne ihres Anhanges anhören. Hormone bei der Arbeit in Reinkultur.
Ich schätze, es waren in etwa folgende Untaten, für die sie Buße zu leisten hatten:
Und wenn die beiden männlichen Protagonisten des Films testosterongestählt über die Leinwand tobten, dann ging das kollektive Stöhnen der holden Weiblichkeit durch den Raum. “Ist der süß!” war ein um das andere Mal zu vernehmen. Und nach dem Film standen einzelne Gruppen herum und unterhielten sich über den Film. Das übliche halt, welcher Schauspieler ist attraktiver, mit wem würde man gern und überhaupt. Zum Schreien waren der Anblick und die Reaktionen der Jungs, die neben ihren Freundinnen standen und diskutierten.
“Mal ehrlich, was haben die, was wir nicht haben?”
Fassungslos standen die armen Kerle da und litten sichtlich. Und wenn mir nochmal irgend eine Frau ankommt und was davon erzählt, die primären männlichen Attribute als da wären ein muskelgestählter Body, ein attraktives Äußeres und sonstige bekannte charakterliche Eigenschaften spielten keine Rolle bei der Kandidatensuche für die Vaterschaft künftiger Nachkommen, werde ich mir innerlich eins grinsen und mitleidsvoll Alice Schwarzer gedenken. Ca. 100 Jahre Emanzipation gingen durch die Twilight-Reihe die Wupper runter. Ha!!!
Und im Anschluß sponnen wir bei einem Cocktail im Limao, wie es wäre, wenn ein schwuler Vampir mit Migrationshintergrund in Bonn aufschlägt, dort studieren will, nachdem sich das eine oder andere in seiner Familie ergeben hat. Die Ideen gärten über ein paar Wochen vor sich hin, es entstanden ein paar Kapitel und Entwürfe, die ich an ein paar Verlage schickte. Einfach so, ich hatte Spaß am Schreiben und Charaktere entwickeln.
Und der Himmelstürmer Verlag in Hamburg beschloß, sich meines Vorschlages anzunehmen. Mittlerweile liegt ein 500-Seiten-Roman vor, der zum Herbst hin erscheinen wird.
Wie es Dr. Klöbner vom Bonner Amt für Militärkunde im Buch so schön formuliert: “Gegenüber Neuem sind wir Deutsche einigermaßen offen, in erster Linie, wenn es sich um Autos, Handys, Kameras und sonstige Freizeitvergnügen handelt. Es gibt mittlerweile eine Immi-Karnevalssitzung, von der Rosa Sitzung und dem CSD ganz zu schweigen. Andererseits ertragen wir auch Kardinal Meisner, die FDP, Hedge-Fonds und Investmentbanker, da sollten wir für ein paar echte Blutsauger auch noch Platz haben. Zumindest solange sie nicht die Bevölkerung auf den Speisezettel setzen.“
In diesem Sinne hoffe ich, daß Sie beim Lesen genauso viel Spaß haben werden wie ich es beim Schreiben hatte.
Im Winter 2011 hatte ich das Vergnügen, mit ein paar Freunden ins Kino zu gehen. Mein Stammkino, das Kinopolis in Bad Godesberg, zeigte die Twilight-Reihe der amerikanischen Autorin Stephenie Meyer. Die aseptisch reine Welt jungfräulicher, sich in Erwartung der wahren großen Liebe verzehrender und ewig pubertierender Jugendlicher. Ein Schmachtfetzen sondergleichen. Pst… sagen sie es nicht weiter, ich habe alle Bücher aus der Reihe und sogar die Hörbücher fürs Auto.
Wir Jungs saßen im Kino – ich gebs ja zu – und haben den Film genauso genossen. Auch wenn sich ein Klischee an das andere reihte. Muß wohl so sein, daß der Mensch als solcher auch mal träumen möchte und sich Phantasien hingibt, die mit der Realität nichts zu tun haben. Völlig ok, tu ich auch. Sonst gäbe es das Buch nicht, an dem ich vier Monate geschrieben habe und mit dem ich meinen Partner gequält habe.
Wir saßen unter etwa 350 weiblichen Wesen zwischen 14 bis 30 und ein paar unglücklich dreinschauenden Jungs, die wohl als Buße für irgendwelche Untaten mit in den Film mußten. Jedenfalls saßen die armen Kerle da und mußten sich das Gestöhne ihres Anhanges anhören. Hormone bei der Arbeit in Reinkultur.
Ich schätze, es waren in etwa folgende Untaten, für die sie Buße zu leisten hatten:
- Füße nicht abgeputzt
- Müll nicht runtergebracht
- Fußballorgie im Wohnzimmer veranstaltet
- Nach der letzten Jagd die Reste des Mammuts aus der Höhle nicht weggeräumt
Und wenn die beiden männlichen Protagonisten des Films testosterongestählt über die Leinwand tobten, dann ging das kollektive Stöhnen der holden Weiblichkeit durch den Raum. “Ist der süß!” war ein um das andere Mal zu vernehmen. Und nach dem Film standen einzelne Gruppen herum und unterhielten sich über den Film. Das übliche halt, welcher Schauspieler ist attraktiver, mit wem würde man gern und überhaupt. Zum Schreien waren der Anblick und die Reaktionen der Jungs, die neben ihren Freundinnen standen und diskutierten.
“Mal ehrlich, was haben die, was wir nicht haben?”
Fassungslos standen die armen Kerle da und litten sichtlich. Und wenn mir nochmal irgend eine Frau ankommt und was davon erzählt, die primären männlichen Attribute als da wären ein muskelgestählter Body, ein attraktives Äußeres und sonstige bekannte charakterliche Eigenschaften spielten keine Rolle bei der Kandidatensuche für die Vaterschaft künftiger Nachkommen, werde ich mir innerlich eins grinsen und mitleidsvoll Alice Schwarzer gedenken. Ca. 100 Jahre Emanzipation gingen durch die Twilight-Reihe die Wupper runter. Ha!!!
Und im Anschluß sponnen wir bei einem Cocktail im Limao, wie es wäre, wenn ein schwuler Vampir mit Migrationshintergrund in Bonn aufschlägt, dort studieren will, nachdem sich das eine oder andere in seiner Familie ergeben hat. Die Ideen gärten über ein paar Wochen vor sich hin, es entstanden ein paar Kapitel und Entwürfe, die ich an ein paar Verlage schickte. Einfach so, ich hatte Spaß am Schreiben und Charaktere entwickeln.
Und der Himmelstürmer Verlag in Hamburg beschloß, sich meines Vorschlages anzunehmen. Mittlerweile liegt ein 500-Seiten-Roman vor, der zum Herbst hin erscheinen wird.
Wie es Dr. Klöbner vom Bonner Amt für Militärkunde im Buch so schön formuliert: “Gegenüber Neuem sind wir Deutsche einigermaßen offen, in erster Linie, wenn es sich um Autos, Handys, Kameras und sonstige Freizeitvergnügen handelt. Es gibt mittlerweile eine Immi-Karnevalssitzung, von der Rosa Sitzung und dem CSD ganz zu schweigen. Andererseits ertragen wir auch Kardinal Meisner, die FDP, Hedge-Fonds und Investmentbanker, da sollten wir für ein paar echte Blutsauger auch noch Platz haben. Zumindest solange sie nicht die Bevölkerung auf den Speisezettel setzen.“
In diesem Sinne hoffe ich, daß Sie beim Lesen genauso viel Spaß haben werden wie ich es beim Schreiben hatte.
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